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Muss man doch verstehen!

Die Sache mit dem Wechsel des Anbieters geht weiter. So einfach ist das schließlich nicht! Die Idee war, dass wir als AOL-Kunden von der Telecom zu Alice wechseln. Hier ne Flat, da ne Flat und gut is. Soweit die Theorie.

Als das Modem von Alice kam, fiel auf, dass es sich dabei nicht um WLAN handelte. In meiner grenzenlosen Naivität war ich davon ausgegangen, dass die Typen von Alice die technischen Konditionen von AOL übernommen hätten. Kleines Dummerchen! Also hat der Mann bei Alice nachgehakt und die Information bekommen, dass man das nicht so genau wisse. Stünde aber in der Auftragsbestätigung. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Auftragsbestätigung, die nur einen oder zwei Tage vorher angekommen war, noch nicht geöffnet hatte. Okay … kein Problem. Rein in mein AOL-Postfach, das ich nie nutze und angehängten zip-File geöffnet. Hallo?! Hektisches Klicken … nichts. Mal versuchen, das Ding woanders hin zu laden und dann zu öffnen. Nichts. Wie wär’s mit weiterleiten in ein anders Postfach? Nichts. Alice, die alte Schlampe! Erst keine Ahnung haben und dann so’n Mist schicken. Neue Mail an das Luder und reklamiert. Jeder hat ein Recht auf eine Auftragsbestätigung! Jawoll!

Tage gehen ins Land. Dann sagt der Mann unvermittelt: „Die alte Schlampe hat sich gemeldet.“ Ich bin verwirrt. Derer gibt es mehrere. Welche davon? „Alice.“ Ohhh! Sie lebt noch! Und … lässt sich die Auftragsbestätigung diesmal öffnen? Der Mann grinst. „Nein.“ Wie … nein?! Wieso nicht? „Alice hat abgesagt.“ Ich glaube zu wissen, dass mein Gesicht in diesem Moment unglaublich dumm in die Welt guckt. „Was abgesagt? Was soll das heißen, abgesagt? Es gibt einen bestätigten Auftrag. Wieso abgesagt?“ Der Mann grinst immer noch. „Es geht nicht.“ Pause. „Heißt es.“ Ich kann das erst glauben, als ich die kurze Mail selbst gelesen habe.

„Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass nach Rückmeldung der Deutschen Telekom AG eine hochbitratige Nutzung nicht möglich ist, womit wir Ihnen leider keinen DSL-Anschluss zur Verfügung stellen können und den Auftrag stornieren müssen.“

Ach ja, sie bitten noch um Verständnis. Nö, habe ich nicht. Was soll das heißen? Die können doch kein Produkt verkaufen, das sie gar nicht zur Verfügung haben. Ich habe doch seinerzeit meinen Kunden auch nicht erzählt, dass ich der Datenbankgott sei und innerhalb von einem Tag jede gewünschte Auswertung abliefern könnte. Ich frage nach, was das zu bedeuten habe. Vielleicht habe ich ja dann Verständnis für dieses ganze Theater.

„Wir können den Anschluss leider nicht schalten weil an Ihrem Standort kein DSL verfügbar ist.“

Okay, ich muss nachdenken. Darüber, wie ich sie töte. Die Frage ist nur … wen zuerst?

Tach auch …
9.6.07 12:02


Guten Morgen!

Der Sohn wird durch das Quietschen des Linienbusses aus dem Tiefschlaf gerissen und steht völlig verstört im Bett herum. "Maaaamaaa!" Obwohl ich weiß, dass es der Bus war, habe ich bei diesem Schrei doch Sorge, es könnte sich ein kleiner, bösartiger Gnom im Kinderzimmer versteckt haben und damit begonnen haben, den Sohn aufzuschlitzen. Was weiß man?!

Ich spurte also los, stürme ins Kinderzimmer und habe Mühe die Fassung zu bewahren angesichts der Tatsachen, die sich mir optisch bieten. Jetzt bloß ernst bleiben, nicht lachen! Der Sohn trägt eine kurze Schlafanzughose, die sich gut sichtbar zu einem Zelt geformt hat. Was denn, schon mit acht Jahren? Meine Fresse! Selbst dem Sohn bleiben die Aktivitäten dort unten nicht verborgen. Er ist irritiert.

"Mama, was macht mein Penis da?" Selbstbeherrschung der Mutter ist die Pflicht der Stunde. Schwer, aber was, wenn ich jetzt lache ... was kann ich da seelisch alles anrichten? Was, wenn er später keinen hoch bekommt und dann einem völlig fremden Menschen für 150 Euro pro Stunde liegend erzählt, dass es jener Tag war, an dem das Elend anfing? Der Tag, an dem seine Mutter in lautes Gelächter ausbrach?!

Ich versuche also ernst zu erklären, warum sein Penis sich in diesem Zustand befindet und scheitere völlig. Der Sohn ist uneinsichtig und stellt sich, glaube ich, blöd. Mist, das muss anders gehen.

"Du bist mitten aus deinem Schlaf gerissen worden. Dein Kopf ist zwar schon wach, aber dein Penis ist noch nicht so weit. Gib' ihm Zeit wach zu werden, dann ist alles wieder beim alten." Der Sohn guckt seine Schlafanzughose an, stubst seinen Penis an und sagt: "Mein Gott, werd' wach! Wir müssen aufstehen und so paßt du nicht in die Hose. Beeil' dich!"

Tach auch ...
21.6.07 18:11





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